Projekt Orgel St. Hedwig

Die Orgel von St. Hedwig ist in die Jahre gekommen

1970 errichtete die Orgelbaufirma Vleugels die Orgel für St. Hedwig mit 36 Registern.

Die Orgel in St. Hedwig ist ein typisches Kind ihrer Entstehungszeit: Klanglich dem Neobarock verpflichtet, ist sie darauf ausgelegt, primär Musik barocker Komponisten erklingen zu lassen. Musik anderer Epochen lässt sich jedoch kaum darstellen.

Um die Orgel kostengünstig zu erstellen, wurden damals viele Materialien verwendet, die heute nicht mehr zum Einsatz kommen würden. Nach fast 50 Jahren zeichnen sich nun im technischen Bereich viele Ermüdungs- und Abnutzungserscheinungen ab. Schon jetzt kommt es regelmäßig zu kleineren technischen Ausfällen, z.B. können die Register nicht mehr zuverlässig zu- und abgeschaltet werden oder es bleiben regelmäßig Register hängen. Es ist also absehbar, dass der Verschleiß vieler Teile in den kommenden Jahren zu immer mehr Ausfällen von Tönen oder Registern führen wird.

Die elektrische Sicherheit ist nicht mehr gewährleistet und entspricht nicht den aktuellen Auflagen.


Damit sie auch morgen noch klingen kann

ist eine Generalsanierung und technische Überholung unaufschiebbar geworden. Es sind weitgehende Maßnahmen notwendig:

  • Alle Teile der Orgel werden ausgebaut, gereinigt und ggf. repariert
  • Stimmvorrichtungen, Körper und Füße der Pfeifen werden kontrolliert und in Ordnung gebracht, damit das Nachstimmen zukünftig wieder besser funktioniert.
  • Das Pfeifenwerk wird wieder eingesetzt und die Orgel nach bisheriger Tonhöhe neu gestimmt.
  • Sämtliche Stromanschlüsse müssen auf elektrische Sicherheit hin überprüft und überarbeitet werden.
  • Schwellwerk: die Glaslamellen werden durch dicke Holzlamellen ersetzt.
  • Es wird ein komplett neuer Spieltisch hergestellt, der der neuen technischen Entwicklung entspricht.
  • Eine neue Setzeranlage (mit dann 10.000 Speicherplätzen) für Registrierungen wird installiert .

Erweiterung der Klangpalette

Es fehlen entscheidende Register, die für die Klangfülle und die gottesdienstliche Praxis wünschenswert sind. Deshalb wird die Disposition (Zusammenstellung der Register) verändert und erweitert:

  • Einrichtung einer Tuba 8‘ und 4‘ mit insgesamt 68 Pfeifen, die an der linken Gehäuseseitenwand platziert werden.
  • Untersatz 32‘ für mehr tiefe Klangfülle, 12 neue große Pedalpfeifen werden an der rechten Gehäuseseitenwand platziert.
  • Einbau eines Röhrenglockenspiels, das auf dem ganzen Manual spielbar ist.
  • Einrichtung einer 8‘ Zunge im Pedal.
  • Die Register Septnone und Scharfcymbel werden ersetzt durch die Register Quinte 2 2/3 und Terz 1 3/5 .

Deswegen wollen wir alle Register ziehen und bitten um Ihre Spende.

Eine Orgelrenovierung erhält keinerlei öffentliche Zuschüsse und wir sind dabei ganz auf Spenden und eigene Finanzmittel angewiesen.

Unterstützen Sie unser ehrgeiziges Projekt mit einer Spende:
Stichwort: Orgel St. Hedwig

IBAN: DE83 6005 0101 0004 3946 02
BIC: SOLADEST600 (bei Überweisungen aus dem Ausland)

Orgelwein

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Orgelpatenschaften – Geben Sie den Ton an!

Interaktiver Pfeifenplan mit Tonwahl per Klick

Durch Übernahme einer Patenschaft für ihre ganz persönliche Orgelpfeife helfen Sie uns, dieses wichtige Projekt zu realisieren. Sie eignet sich auch dazu, eine ausgefallene Freude zu verschenken. Hier im Orgelpfeifenplan finden Sie eine Aufstellung aller Pfeifen nach Tönen und Orgelregistern.


Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung.




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